Iftar-Essen der Islamischen Föderation in Berlin

k-ifb_iftaressen_5.jpg An dem Iftar-Essen der Islamischen Föderation in Berlin (IFB), das im Mercur Hotel stattfand, nahmen zahlreiche Persönlichkeiten teil. Unter den Anwesenden waren der Innensenator Berlins, Erhart Körting (SPD), der Religionsattaché in Berlin Hasan Hayri Yaşar, der IGMG Generalsekretär Oğuz Üçüncü, der Verbandsvorsitzende Siyami Öztürk und zahlreiche Politiker, Vertreter türkischer und muslimischer Organisationen, Vertreter aus Politik, dem jüdischen Kulturverein, Kirchen und Islampädagogen.

Nach dem Essen dankte der Vorsitzende der Islamischen Föderation in Berlin, Mevlüt Başkaya, den Anwesenden für ihre Teilnahme und sprach seine Hoffnung aus, dass der Ramadan Segen und Frieden mit sich bringen werde.

Mevlüt Başkaya rief die Muslime zur Einheit auf und lud die islamischen Organisationen dazu auf bei de Gestaltung des islamischen Religionsunterrichts an Berlin Schulen aktiv teilzunehmen. Der islamische Religionsunterricht könnte als gemeinsames Projekt dazu dienen, dass die Einheit der muslimischen Verbände realisiert werden könnte.

Eberhart Körting dankte wiederum für die Einladung und erklärte, dass das Fasten nicht nur im Islam vorzufinden sei. „Auch Christen und Anhänger anderer Religionen fasten“ sagte Körting und sprach des Weiteren über den heilenden Charakter des Fastens.

Der Berliner Religionsattaché definierte den Ramadan als einen Monat des Segens, des Ausruhens und der Einkehr. Er beendete seine Worte mit den Wünschen, dass der Ramadan dem Blutvergießen auf der ganzen Welt ein Ende bereiten werde.

Der IGMG-Generalsekretär, Oğuz Üçüncü, sagte indes, dass die Iftar-Empfänge zur Tradition geworden seien, dass die verschiedenen Parteien und Vertreter jedoch auch in der politischen und gesellschaftlichen Arena zusammen kommen müssten. „Integration und den Islam betreffende Themen müssen diskutiert werden. Wir müssen uns neue Ziele setzen. Es gibt viele Bereiche, in denen wir eine Offensive starten müssen.“, sagte Üçüncü.

Abschließend stellte der Vizepräsident der Islamischen Föderation Berlin, Burhan Kesici, anhand einer Powerpoint-Präsentation die Arbeit und den islamischen Religionsunterricht der Islamischen Föderation an deutschen Schulen vor.

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