Mahnwache vor der Französischen Botschaft

Mahnwache: NEIN, Terror nicht in unserem Namen!

Am 16.11.2015 legten vor der Französischen Botschaft in Berlin, zusammen mit
der islamischen Föderation Berlin, eine Vielzahl von muslimischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen
Rosen- und Nelkenkränze nieder. Es wurde folgende gemeinsame Botschaft verkündet:

Wir verurteilen die niederträchtigen und schändlichen Angriffe in Paris mit größtem Nachdruck.
Unser Mitgefühl gilt insbesondere den Angehörigen der Opfer. Wir fühlen mit Ihnen in Ihrem Schmerz und in Ihrer Trauer."

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Mit großem Entsetzen wurden wir gestern Zeugen mehrerer terroristischer Angriffe in Paris. Solche feigen Angriffe zielen auf das friedliche Miteinander einer multiethnischen und multikonfessionellen Gesellschaft ab. Umso mehr ist für uns das Gebot der Stunde an den freiheitlich pluralistischen Werten unserer Gesellschaft festzuhalten und sie offen auszuleben. Keine Religion rechtfertigt in ihrem Namen solch einen Terror zu verbreiten und den gesellschaftlichen Frieden zu stören. Gerade jetzt, wo wir als Gesellschaft schwere Zeiten durchlaufen, wo es regelmäßig zu Übergriffen und Schändungen von Gotteshäusern kommt, appellieren wir an die Verantwortungsträger von Politik, Medien und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen für ein stärkeres Miteinander zu werben. Jetzt mehr denn je. Wir als die islamische Föderation Berlin (IFB) möchten unser tiefstes Mitleid für die Angehörigen der Opfer ausdrücken, beten dafür dass die Verwundeten schnell wieder genesen, und verurteilen diese Angriffe aufs Schärfste.

 

Die islamische Föderation Berlin

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Zum Tode von Elias und Mohamed

Unterschiedlicher hätten sie kaum sein können: Elias (6) und Mohamed (4). Der eine lebte in einer Potsdamer Neubausiedlung, der andere betrat als Flüchtlingskind  erst vor kurzem deutschen Boden – in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Das schreckliche Schicksal, welches diese beiden Jungen vereinte, ist inzwischen hinlänglich bekannt: sie wurden beide Opfer eines Sexualverbrechers und Mörders, der inzwischen von der Polizei festgenommen wurde.

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Wir wünschen ein gesegnetes Ramadan Fest.

Der gesegnete Monat Ramadan geht zu Ende,
Zeit für die Muslime auf der ganzen Welt zu feiern.

Allah möge unser Fasten annehmen und allen Menschen Frieden und Glück schenken.

 

islamische Föderation Berlin

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Am Montag dem 22. Juni 2015 wurde ein gemeinsames Fastenbrechen von den zivilgesellschaftlichen Verbänden Berlins organisiert. Die Islamische Föderation in Berlin war gemeinsam mit dem VIKZ (Verband der           Islamischen Kulturzentren), dem TGB (Türkische Gemeinde zu Berlin), der IGMG (Islamische Gemeinschaft Milli Görüs), dem TKV (Türkischer Kulturverein) und dem TÜMSIAD Unternehmensverband Gastegeber des Abends.

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Der König aller Monate

Es ist endlich wieder soweit und wir dürfen einen gewaltigen Monat willkommen heißen.

Ein Monat der Barmherzigkeit, der Vergebung und Geduld. Ein Monat der Opferung, der Freigebigkeit und des Friedens. Ein Monat indem der Muslim bestrebt ist, Taqwa (Gottesbewusstsein) zu entwickeln, wie Allah der Erhabene im Quran sagt:

O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten.“ [2:183]

So ist das Fasten ein Gottesdienst, indem der Mensch seine Selbstkontrolle trainiert. Es stoppt die Wege des Satans im menschlichen Körper und versperrt ihm die Wege zum Herzen. Es dient als Mittel zum Erreichen von Frömmigkeit und Rechtschaffenheit, so sagte der Prophet, Friede und Heil auf ihm:

Derjenige, der nicht üble Reden und bse Taten aufgibt, dessen Enthalten vom Essen oder Trinken braucht Allah nicht. “ Sahih Bukhary

So ist die Bedeutung des Fastens mehr als hungern, vielmehr sollte man das vollkommene Bewusstsein erlangen, dass man von etlichen Gaben überschüttet ist. Diese Erkenntnis schenkt den Menschen eine neue Lebenseinstellung, welche davor verborgen blieb.

Möge dieser Monat ein positiver Wendepunkt für uns sein und unsere Beziehung zu unserem Herrn und unseren Familien und Mitmenschen stärken.

Oh Allah du bist der Frieden und von dir kommt der Frieden, überschütte die Welt damit.

Amin.

 

Foto:©Mariia Pazhyna/Fotolia.com

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Am Montag, den 13.04.2015 besuchte der Fraktionsvorsitzender der Berliner SPD, Raed Saleh, die Mevlana Moschee und erkundigte sich über die Renovierungsarbeiten der Moschee. Auf die Mevlana Moschee wurde im Sommer 2014 ein Brandanschlag verübt, wodurch ein Teil der Moschee, welches noch im Bau war, zerstört wurde.

 

Raed Saleh wurde von dem Vorsitzenden und dem Geschäftsführer der IFB, Murat Gül und Yunus Çelikoğlu, sowie dem Vorsitzenden, Hasan Aydin, und weiteren Vorstandsmitgliedern der Moschee empfangen.

 

Nach dem Rundgang durch die Moschee unterhielt sich der Fraktionsvorsitzende bei einem Tee mit den Anwesenden.

 

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