Liebe ist stärker als Hass - Am Vortag des internationalen Tages gegen Rassismus

In Anbetracht der gegenwärtigen Zustände in Deutschland wird das Leben miteinander tagtäglich auf die Probe gestellt. Hass und Gewalt führen zu einer Störung des gemeinsamen, friedlichen Lebens in Berlin. Die Religionen und Andersartigkeit der Menschen sind uns von Gott als Geschenk gegeben worden und sollen uns im Mitgefühl stärken. Leider werden wir immer wieder mit dem Gegenteil konfrontiert. Unter dem Motto „Liebe ist stärker als Hass“ laden wir, die Islamische Föderation in Berlin, Sie herzlich am 20.03.2022 um 14 Uhr in die Mevlana Moschee (Skalitzer Straße 131/132 10999 Berlin) ein, um Ihnen zu zeigen, wie die Religion gegen Rassismus vorgeht und wie wir dagegen vorgehen können.

Als Zeichen des Zusammenhaltes und des Lebens miteinander, möchten wir von der Islamischen Föderation  in Berlin am Vortag des internationalen Tages gegen Rassismus ein Zeichen setzen und die drei Weltreligionen unter einem Dach in der Mevlana Moschee zusammenführen, um gemeinsam über die Werte der Menschen zu reden und den Umgang des Judentums, Christentums und des Islams mit dem Thema Rassismus zu erläutern. Dabei gehen wir auf wichtige Fragen ein wie zum Beispiel:

 

Welche Stellung hat Rassismus in der Religion?

Wie muss man als Gemeinde dagegen vorgehen?

Kann man gläubig und rassistisch sein ?

Warum ist der Zusammenhalt der Religionen wichtig? (als Kontrapunkt gegen Rassismus)

Welche Auswirkung hat der Rassismus auf die Religion und Menschen?

 

 

Der erste Teil der Veranstaltung beinhaltet den Umgang mit Rassismus aus der religiösen Perspektive. Hierfür sind die Gäste Herrn Nils Jakob Ederberg (Rabbiner), Herrn Dr. Andreas Goetze (Pfarrer) und Herrn Dr. Özgür Özdil (Imam) eingeladen.

 

Im Anschluss wird über das Thema „Institutioneller Rassismus am Beispiel von Schulen in Berlin“ eine Podiumsdiskussion gehalten.  Wir erwarten Frau Dr. Susanna Khalefeld von den Grünen, Frau Fereshta Ludin vom Berliner Forum der Religionen, Herrn Orkan Özdemir von der SPD, Rabbiner Herrn Nils Jakob Ederberg und der Vorsitzende des Islamrats Herrn Burhan Kesici.