"Müssen wir uns vor Religionen fürchten" am 23.05.16

Am 23.05.16 hatte die AG "Migration und Vielfalt" der SPD Rhein-Neckar zu einer Podiumsdiskussion geladen, bei der es um die Fragestellung ging, ob man sich vor der Religion fürchten müsste. Neben christlichen und jüdischen Vertretern war auch Murat Gül, Präsident der Islamischen Föderation in Berlin, als muslimischer Referent zu Gast.  

Alle Religionsvertreter waren sich einig, dass man sich vor der Religion nicht fürchten müsste und Murat Gül fügte hinzu, dass aber der "Missbrauch der heiligen Texte" eine Gefahr darstellte. Der evangelische Vertreter verwies darauf, dass das Unbehagen der Menschen vor allem gegenüber dem Islam auf ihre Unkenntnis über die Inhalte anderer Religionen zurückzuführen wäre. 

Alle Vertreter waren sich darin einig, dass der Dialog der richtige Weg wäre, das Misstrauen zwischen den Menschen verschiedener Religionsangehörigkeiten abzubauen, und, dass Gemeinsamkeiten der drei Religionen hervorzuheben wären. Als Beispiel nannte Murat Gül die Geschichte von Jesus, der im Islam ein Prophet wäre und von dessen Leben er den Kindern im Islamunterricht zur Weihnachtszeit erzählte. 

Der Podiumsdiskussion schhloss sich eine offene Fragerunde an, in der sich das Publikum mit den Religionsvertretern über spezifische Themen austauschten konnte.