Pressemitteilung vom 08.05.2018: IFB stimmt der geänderten Kooperationsvereinbarung zum Beirat für Islamische Theologie zu

Die Islamische Föderation in Berlin (IFB) hat den Gründungsprozess des Instituts für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) von Beginn an konstruktiv und mit großem Engagement unterstützt.

Deshalb freut sich die IFB, verkünden zu können, dass sie den Kooperationsvertrag mit der HU und dem Senat unterschreiben wird.

Zum Durchbruch der zähen und gegen Ende zum Stocken geratenen Verhandlungen verhalfen deutliche Nachbesserungen im Vertragswerk zugunsten der islamischen Religionsgemeinschaften. Unter anderem sieht der Vertrag jetzt eine faktische Sperrminorität zugunsten der Religionsgemeinschaften vor. Auch die Befürchtung der Einflussnahme auf die freie Willensbildung der Vertreter der Religionsgemeinschaften durch eine im Vertrag fixierte Evaluation des Beirats wurde ausgeräumt. Darüber hinaus wurde ein Mentorat in Aussicht gestellt.

„Wir sind sehr erfreut über diese Entwicklung. Jetzt können wir uns voll und ganz auf den Aufbau des Instituts für Islamische Theologie konzentrieren. Die IFB wird auch diesen Prozess mit bestem Wissen und Gewissen sowie pflichtbewusst gegenüber seinen Mitgliedsgemeinden begleiten“, erklärt IFB-Geschäftsführer Mustafa Özdemir. 

Die Mitgliedsgemeinden der IFB hatten sich bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zunächst skeptisch über die Vertragsunterzeichnung gezeigt. „Mit den im Nachgang verhandelten Verbesserungen im Vertragswerk wurden die Zweifel allerdings ausgeräumt“, erklärt Mustafa Özdemir weiter. Insbesondere die Verankerung einer Sperrminorität war der IFB und seinen Mitgliedern wichtig.


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