Als Mitglied des Islamrats macht sich die Islamische Föderation in Berlin die Presseerklärung des Islamrats vom 09.04.2013 hinsichtlich der Debatte um den getrennten Schwimmunterricht zu eigen. Im Folgenden wird die Presseerklärung des Islamrats wiedergegeben:

„In seiner wegweisenden Entscheidung hat das Bundesverwaltungsgericht im Jahr 1993 entschieden, dass die Schulverwaltungen verpflichtet sind, alle ihr zu Gebote stehenden, zumutbaren organisatorischen Möglichkeiten auszuschöpfen, einen nach Geschlechtern getrennten Sportunterricht einzurichten und anzubieten. Aus welchem Grund daraus ein integrationspolitisch falsches Signal herzuleiten ist, bleibt unverständlich“, sagte der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kızılkaya, anlässlich der Äußerungen der Bundeskanzlerin zum Schwimmunterricht.

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Der Türkische Generalkonsul Herr Ahmet Basar Sen besuchte gemeinsam mit dem Türkischen Religionsattache, einem Vertreter des Berliner Landesverbands DITIB und dem Vorsitzenden des Berliner Landesverbands der IGMG die Ensar Moschee. Der Präsident der Islamischen Föderation in Berlin Fazli Altin empfing die Gäste gemeinsam mit dem Moscheevorstand. Der Generalkonsul besichtigte den Brandschaden und sprach sein Mitgefühl aus.

"Das Wohlergehen türkischer Bürger und ihrer Einrichtungen ist uns sehr wichtig. Mit unserem Besuch wollen wir zeigen, dass wir Ihren Leid teilen und versprechen, dass wir uns für eine zeitnahe Aufklärung des Sachverhalts einsetzen werden." erklärte der Türkische Generalkonsul.

Der Vertreter des Berliner Landesverbands der DITIB Herr Ender Cetin erklärte, dass er den Leid der Ensar Moschee sehr gut nachvollziehen könne, da auch die Sehitlik Moschee am Columbia Damm im vegangenen Jahr mehrfach von Brandstiftern angegeriffen worden sei.

Der Vorsitzende des Landesverbands der IGMG Herr Irfan Taskiran sprach ebenfalls sein Mitgefühl aus. Auch die IGMG werde sich für eine Aufklärung des Vorfalls einsetzen. "Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen dürfen nicht hingenommen werden. Dieser Brandanschlag richtet sich nicht nur gegen die Ensar Moschee, sondern gegen alle Berliner Muslime. Unser gemeinsamer Besuch zeigt die gemeinsame Betroffenheit." erklärte Taskiran.

Der Präsident der Islamischen Föderation Fazli Altin bedankte sich für den Besuch und sprach sich für eine systematische und einheitliche Dokumentation aller Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen aus.

11.03.2013

Presseabteilung

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Am 08.03.2013 verübte eine unbeakannte Person gegen 02:30 Uhr morgens einen Brandanschlag gegen die Ensar Moschee am Spandauer Damm 40 - 44 in Berlin Charlottenburg. Durch einen Feuerwehreinsatz wurde die Ausbreitung der Flammen auf das übrige Gebäude verhindert. Die Moschee erlitt jedoch einen ernsthaften Schaden. Aufgrund der frühen Morgenzeiut befanden sich keine Menschen in den Moscheeräumen, so dass der Brand lediglich zu einem erheblichen Sachschaden geführt hat.

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Berlin - 15.01.2013. Nach Hamburg schließt nunmehr auch Bremen einen Vertrag mit Muslimen. Er soll den islamischen Gemeinden ihre Rechte und Pflichtenbestätigenund „sei ein wichtiges Zeichen von Respekt gegenüber den Muslimen“, sagte Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) am Dienstag bei der Unterzeichnung. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen sei „ein Symbol der Bereitschaft zu einem kooperativen Miteinander“, fügte Böhrnsen hinzu.

Der Präsident der Islamische Föderation in Berlin, Fazlı Altin, beglückwünscht die Bremer Muslime und bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass „dies auch eine Initialzündung für Berlin sein kann.“ Besonders in Anbetracht „der weitestgehenden poltischen Einheit der Muslime in Berlin unter dem Dach der Islamischen Föderation, ist dies eine legitime Forderung der Berliner Muslime“, so Altin weiter.

Die Islamische Föderation in Berlin wurde 1980 gegründet und vereint etwa ¾ der Muslime Berlins. Sie ist Trägerin des islamischen Religionsunterrichts an Berliner Schulen und ist Ansprechpartner für Politik, Medien und Gesellschaft.

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Gestern unterschrieb der regierende Bürgermeister Hamburgs, Herr Olaf Scholz (SPD), als erster Bürgermeister in der deutschen Geschichte einen Staatsvertrag mit muslimischen Organisationen. Auf muslimischer Seite waren neben der Schura (Rat der islamischen Gemeinschaften), der Verband Islamischer Kulturzentren und die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) vertreten. Neben den islamischen Organisationen beteiligte sich auch die Alevitische Gemeinde in Hamburg an dem Staatsvertrag. Die Verhandlungen über einen Staatsvertrag begannen allerdings schon zu Zeiten des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust (CDU), welche mit dem regierenden Bürgermeister fortgesetzt wurden.

Der Staatsvertrag ist ein willkommener Akt des Landes Hamburg, da er den Muslimen neue Freiheiten gewährt, wie z.B. die Anerkennung muslimischer Feiertage, wie kirchliche Feiertage oder die Beteiligung von muslimsichen Organisationen an der Gestaltung des Religionsunterrichts. Viele Probleme der muslimischen Bevölkerung in Hamburg bleiben jedoch ungelöst. Durch den Staatsvertrag werden die islamischen Organisationen beispielsweise christlichen oder jüdischen Religionsgemeinschaften nicht gleichgestellt. Eine Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts war nicht Gegenstand des Staatsvertrages. Kopftuchtragende muslimische Frauen werden auch in Zukunft keinen gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Ämtern haben. Trotz all dieser Makel wird der Staatsvertrag als eine positive Entwicklung aufgefasst. Wünschenswert ist, dass der Vertrag durch Nachtragsvereinbarungen inhaltlich ausgefüllt wird.

Die Islamische Föderation in Berlin dankt den Vorstandsmitgliedern der Schura-Hamburg für ihr Bemühen. Der Staatsvertrag in Hamburg ist ein großer Verdienst der Schura-Hamburg, der in die Geschichte der Muslime in Deutschland Eintritt gefunden hat.

Fazli Altin

Präsident der Islamischen Föderation in Berlin

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Anlässlich der islamischen Festtage, I`d al-Adha, wünscht die Islamische Föderation in Berlin allen Muslimen ein gesegnetes und frohes Fest. Das Opferfest soll an die Opferbereitschaft des Propheten Ibrahim - Friede sei auf Ihm - erinnern. Ibrahim war bereit sein Liebstes auf dieser Welt aufzugeben, um sich Gott zu nähern. Das Opferfest soll den Muslimen zu denken geben, inwie weit sie sich an diese Welt gebunden fühlen und ob Sie bereit sind, um das Wohlgefallen Gottes Willen, etwas von dem aufzugeben, was ihnen Gott beschert hat. Das Opferfest ist zugleich ein Tag der Erinnerung an die Brüderlichkeit unter Muslimen und eine Ernnerung an die nachbarschaftlichen Beziehungen. Das Fleisch der geschächteten Tiere soll nach der Sunnah unseres Propheten Muhammed - Firede und Segen auf Ihm - zu einem Drittel an Bedürftige und zu einem weiteren Drittel unter den Nachbarn verteilt werden. In einem Zeitalter der digitalen Kommunikation tauschen sich die Menschen über verschiedene Internetplattformen mit teilweise Wildfremden Menschen aus und kennen meist den Namen seines Nachbarn nicht. Das Opferfest soll auch diesbezüglich Anlass zum Nachdenken geben. Im Koran verkündet Allah, dass weder das Fleisch der geschächteten Tiere, noch ihr Blut Ihn erreiche, sondern nur die Ehrfurcht des Gläubigen. Möge Allah unsere Opfer und unsere Gebete als ehrfürchtig annehmen. Fazli Altin Präsident der Islamischen Föderation in Berlin

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Der Koordinierungsrat der Muslime hat in Angesicht der Tatsache, dass die Saudische Regierung den Tag des Arafah auf den 25.10.2012 gesetzt hat eine frühzeitige Presseerklärung herausgegeben, den sich die Islamische Föderation in Berlin als Mitglied des Islamrats zu eigen macht. Die Islamische Föderation setzt den Tag der Verrichtung des Festtagsgebets in das eigene Ermessen der Berliner Moscheegemeinden. Um der Solidarität mit den Pilgerern in Mekka Willen empfiehlt die Islamische Föderation in Berlin das Festtagsgebet am Freitag, den 26.10.2012, zu verrichten. Der Präsident der Islamischen Föderation in Berlin Fazli Altin wird das Festtagsgebet imDarusselam,Neuköllner Begegnungsstätte e. V.,Flughafenstr. 43, 12053 Berlin, verrichten und wünscht den Muslimen ein gesegnetes I`d Al-Adha .

Presseerklärung des KRM

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