Gestern erreichte uns die Meldung über einen Terroranschlag in der Nähe der irakischen Hauptstadt Bagdad (Irak), bei dem etwa 40 Zivilisten – mehrheitlich Kinder -  ums Leben kamen.

Wir verurteilen diese terroristischen Anschläge aufs Schärfste und erinnern daran, dass der Koran sich gegenüber solchen Anschlägen unmissverständlich ausdrückt:

„...wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet.“ (Sura 5 Vers 32)

Anschläge dieser Art zeigen uns deutlich, dass die größten Leidtragenden des Terrors die Menschen im Nahen Osten sind, bei denen diese Attantate zum schrecklichen Alltag geworden sind. Wir appellieren daher an jeden Bürger in unserer Gesellschaft, sich nicht von den einheimischen trügerischen und islamfeindlichen „Sündenbock-Mentalitäten“ einiger politischer Bewegungen einschnüren zu lassen. Gemeinsam und rational möchten wir unsere plurale Gesellschaft gestalten und  prägen.

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Heute Morgen erreichte uns die Schreckensnachricht, dass die belgische Hauptstadt Ziel mehrerer Anschläge wurde. Es kamen dabei zahlreiche Menschen ums Leben und viele weitere wurden schwer verletzt. Wir verurteilen diese terroristischen Anschläge aufs Schärsfte und möchten in aller Klarheit betonen, dass der Koran sich gegenüber solchen Anschlägen unmissverständlich ausdrückt:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet.“ (Sura 5 Vers 32)

Anschläge dieser Art führen uns vor Augen, dass dieser Terror niemanden verschont. Vor einer Woche Ankara, vor einigen Tagen Istanbul und nun Brüssel. Wir möchten den Angehörigen der Familien unser Beileid bekunden und hoffen für die Verletzten auf baldige Genesung. Zudem bitten wir Allah (den Erhabenen) darum, dass Er die Menschheit vor solchen Anschlägen verschont und die Erde, die Er uns gab, damit wir Menschen in ihr verantwortlich umgehen, zu einem friedlicheren Ort wird.

Murat Gül
Präsident der Islamischen Föderation Berlin

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Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit mussten wir in kurzer Zeit feststellen, dass die türkische Hauptstadt nun wieder Ziel eines feigen, terroristischen Anschlages geworden ist. Wir verurteilen diesen Anschlag aufs Schärfste und drücken den Familien der Opfer unser Beileid aus und wünschen für die Verwundeten eine schnelle Genesung.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal an den koranischen Grundsatz erinnern, dass derjenige, der einen unschuldigen Menschen tötet, so ist, als hätte er die gesamte Menschheit getötet, und dass jener, der ein Menschenleben rettet, so ist, als hätte er die gesamte Menschheit gerettet (Sura 5 Vers 32). Terror lässt sich mit keiner Religion rechtfertigen. Wir bitten Allah darum, dass Er die Menschheit vor Terror, ganz gleich in wessen Namen er auftaucht, bewahrt.

 

Murat Gül

Präsident der Islamischen Föderation Berlin

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Die Islamische Föderation in Berlin (IFB) bedauert die Entscheidung der Technischen Universität (TU) Berlin, den muslimischen Gebetsraum zu schließen sowie die alte Turnhalle für das gemeinschaftliche Freitagsgebet nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Insbesondere in Anbetracht dessen, dass das gemeinsame Freitagsgebet langjährige Tradition hat und ein Zeichen von Toleranz sowie Respekt gegenüber muslimischen Studierenden und ihrem Glauben war, stellt die Entscheidung des Präsidiums der TU einen Rückschritt dar.

Die Entscheidung des Präsidiums ist nach Auffassung des Justiziars und Geschäftsführers der IFB, Rechtsanwalt Mustafa Özdemir, ferner auch nicht gerechtfertigt. „Das Präsidium der TU Berlin verkennt insoweit offenbar, dass Deutschland nicht laizistisch, sondern säkular ist. Die Neutralität des Staates und seiner Einrichtungen im Grundgesetz gebietet es, dass Religionen, ihre Angehörigen und deren Religionsausübung zu schützen und zu gewährleisten sind. Die vorliegende Schließung der Gebetsräume dagegen ist genau das Gegenteil hiervon.“

Die IFB respektiert das Prinzip der unabhängigen Selbstverwaltung der TU Berlin. Dennoch hofft die IFB, dass das Präsidium den betroffenen Studentengruppierungen eine Lösung anbietet, damit die muslimischen Studierenden und Mitarbeiter der TU Berlin ihr Gebet erneut verrichten können.

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Anlässlich des jüngsten Terroranschlages in Istanbul fand am 13.01.16 eine Mahnwache vor der Türkischen Botschaft in Berlin statt, an der die Islamische Föderation neben weiteren Berliner Organisationen teilnahm. Nach der traditionellen Rosenniederlegung sprach Murat Gül, Präsident der IFB, das gemeinsame Bittgebet für die Opfer des Anschlages aus.

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Verurteilung des Terroraktes in Istanbul

Die IFB verurteilt den feigen Selbstmordanschlag, bei dem mehrere Zivilisten in Istanbul ums Leben gekommen sind, aufs Schärfste. Dieser Terrorakt hat einmal mehr verdeutlicht, dass der Terror weder vor Zivilisten halt macht, noch zwischen Religion, Ethnie oder Sonstigem unterscheidet. Der Terror trifft alle.

Es ist unsere gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, den Terror - ganz gleich aus welcher Ecke er kommt - klar zu verurteilen und uns für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen. Wir möchten den Angehörigen der Verstorbenen unser größtes Beileid bekunden und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung.

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Gestern, am 23.12.15, wurde der Mevlana Moschee, die Mitgliedsgemeinde der IFB ist, ein Packet zugeschickt, in dem sich eine Schweinekopfhälfte und ein Exemplar des Korans befanden. Wir verurteilen diese feige Attacke aufs Schärfste und befürchten, dass damit nicht nur die Beleidigung des Islams beabsichtigt wurde, sondern vielmehr der  abgetrennte Schweinekopf, der mit Blut beschmiert war, eine Gewaltandrohung darstellen sollte. Bereits 2014 gab es schon einen Brandanschlag auf die Moschee, bei dem ein Sachschaden über eine Million Euro entstand:

http://www.if-berlin.de/gemeinsamer-besuch-der-mitgliedsgemeinden-der-ifb-bei-der-mevlana-moschee.html

Der Zeitpunkt dieser Attacke wurde von den Tätern offensichtlich bewusst gewählt, um am Weihnachtstag, der für Barmherzigkeit, Versöhnung und Nächstenliebe steht, den abgrundtiefen Hass gegenüber einer multikonfessionellen Gesellschaft zu betonen. Wir hoffen, dass der Staatsschutz gegen die Täter, aber auch gegen die stetig wachsende Islamophobie, entschieden vorgeht und wünschen allen Bürgern noch besinnliche Weihnachtstage.

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